Red Moose - Jagdfilme mit hohem Ethik-Faktor

Weißwedelhirsche in Texas, Wildschweine in Südschweden – und irgendwo dazwischen auch mal ein paar Krähen. Die Produktionsfirma Red Moose von Tobias Åberg zeigt alle Spielarten der Jagd, in Schweden und in aller Welt. Damit wollen die Macher nicht nur ihr Publikum unterhalten und informieren, sondern auch Tier und Natur Respekt zollen. Das Jagen sollte nie angesagt oder cool sein“, findet Tobias.

Die Jagdfilme der Produktionsfirma Red Moose von Tobias Åberg sind in Jagdkreisen weithin bekannt. Seine erste Jagd erlebte Tobias, als er im Teenageralter seinen Vater begleitete.
„Als ich mir dann mit 30 meine erste Waffe zulegte, spielte das Thema eine immer größere Rolle. Irgendwann lernte ich den Jagdfilmer Mikael Tham kennen und begann schließlich 2012, selbst Filme zu drehen“, erzählt Tobias, der Red Moose heute gemeinsam mit seinem Sohn Oliver betreibt. Neben der Filmproduktion vertreibt er Lockpfeifen und schreibt für die schwedische Zeitschrift Vildmarken.

Jagdhund bei der Arbeit
Ob Kanada, Slowakei, Namibia oder Schottland: Die Filme von Red Moose spielen in aller Herren Länder.
„Zur nächsten Saison geht es wahrscheinlich wieder nach Südafrika, obwohl mir die heimischen Breitengrade eigentlich am liebsten sind. Dabei finde ich die Elch- und Wildschweinjagd mit Hunden besonders spannend.
Unser Ziel ist es, durch den Ausbau des Filmsegments mit größeren Budgets auch umfassendere Produktionen realisieren zu können.“
„Gerade aus der Wildschweinjagd mit Hunden würde ich wahnsinnig gerne mal einen guten Film machen. Hund und Wild sind in oft schwer zugänglichem Gelände unberechenbar. Da würde ich gerne einmal ausführlich zeigen, welche unglaubliche Arbeit der Hund leistet.“

Die Natur macht, was sie will
„Nach fünf Jahren hat man vielleicht alles gefilmt, könnte man denken, aber die Natur lässt sich wirklich ständig etwas Neues einfallen“, findet Tobias.
„Man kann weder planen noch eingreifen, das Geschehen ist völlig unvorhersehbar. Ideen haben wir genug – nur halten sich die Tiere eher selten an die Regieanweisungen.“
„Nachdem wir schon die meisten Wildarten und Jagdformen gefilmt haben, interessieren uns vor allem zwei Segmente. Die Treibjagd auf Schalenwild mit Hunden ist einfach extrem spannend. Der zweite Schwerpunkt ist die Lockjagd, bei der man das Wild mit Lockpfeifen überlistet und enorme Entwicklungsmöglichkeiten hat. Die größte Herausforderung ist sicher die Treibjagd.“
Viele Vorschläge zu einer bestimmten Jagd oder Ausrüstung kommen auch von den Zuschauern.
„Wir versuchen, so viele Wünsche wie möglich zu berücksichtigen“, sagt Tobias.

Respekt gegenüber dem Tier
Wenn Tobias bei einer Jagd dreht, möchte er sich keine Gedanken über die Ausrüstung machen.
„Da wir auf der Jagd wirklich gute Ausrüstung brauchen, sind Kooperationspartner mit ähnlichen Schwerpunkten sehr wichtig. Bei Pinewood hat man für jede Jagdform eine Riesenauswahl“, findet Tobias und betont, dass das Schießen in den Red Moose Filmen eine Nebenrolle spielt. Wichtig ist das beeindruckende Erlebnis für den Zuschauer.
„Das Töten des Wilds ist für mich weder als Jäger noch als Filmemacher entscheidend. Viele andere Dinge machen das Jagen so faszinierend. In meinen Filmen möchte ich Kompetenz und Action verbinden und halte mich dabei an hohe ethische Maßstäbe. Nicht der Coolness-Faktor, sondern der Respekt vor dem Tier muss an erster Stelle stehen. Letzten Endes geht es darum, die Natur zu erleben.“

 



Katalog
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Hunting AW1819
Outdoor AW1819
Outdoor Spring/Summer 2018
Hunting 2017-2018 Deutsch







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